Batterieinfo

Saubere Lösungen für Reinigungsmaschinen

 

Sehr viele Modelle an Reinigungsmaschinen verfügen über eine Batterie als Energiespender, höchste Qualität ist erforderlich um maximale Leistung und hohe Lebensdauer zu garantieren.

 

Mit unseren Partnern stellen wir genau diese Ansprüche in den Vordergrund und bieten Ihnen ein umfassendes Programm an, auf Wunsch auch spezielle und individuelle Lösungen.

 

Für einen ersten Überblick in das umfassende Thema Batterien haben wir Ihnen in Folge einige Informationen zusammengefasst. Falls Sie detaillierte Infos wünschen sprechen Sie uns bitte an.

 

Nass-Akku

Bleiakku in dem der Elektrolyt in flüssiger Form vorliegt.

Sein Gehäuse ist nicht fest verschlossen und es muss ab und zu Flüssigkeit nachgefüllt werden.

Gel-Akku

In diesen Akkus ist der Elektrolyt (verdünnte Schwefelsäure) in Form von Gel enthalten, so dass sich keine freie Flüssigkeit im Akku

befindet. Akkus mit Gel-Technik sind fest verschlossen und mit Ventilen versehen. VRLA-Gel-Akkus sind wartungsfrei, d.h. ein

Nachfüllen von Flüssigkeit entfällt, und sie können lageunabhängig eingebaut werden.

AGM

Absorbent Glass Mat ein Glasfaser-Vlies, in dem der Elektrolyt (verdünnte Schwefelsäure) gebunden ist, so dass sich keine freie Flüssigkeit im Blei Akku befindet. Akkus mit AGM Technik sind fest verschlossen und mit Sicherheitsventilen versehen. Die VRLA-AGM-Akkus sind wartungsfrei, d.h. ein Nachfüllen von Flüssigkeit entfällt, und sie können lageunabhängig eingebaut werden.

Für VRLA-Gel-Akkus, bei denen der Elektrolyt in gelierter Form vorliegt gilt dies ebenfalls.

Amperestunden (Ah) / Kapazität

Die Kapazität einer Batterie/eines Akkus wird in Amperestunden (Ah) angegeben, z.B. ein Akku 12V 7Ah. Der Wert sagt aus, wie viel elektrische Energie gespeichert werden kann. Man ermittelt die Kapazität durch eine Entladung des vollen Akkus mit konstantem Strom während einer bestimmten Zeit.

Volt (V)

Die Spannung einer Batterie/eines Akkus wird in Volt (V) angegeben und sagt aus, welches "Arbeitspotential" die Ladung hat.

Typische Spannungen sind 12V, 6V oder 2V.

Zyklen

Ein Zyklus (Kreislauf) beim Akku besteht aus Laden und Entladen. Der Akku wird aufgeladen und dann bezieht das Verbrauchsgerät aus ihm seine Energie. Eine typisch zyklische Nutzung von Akkus liegt bei Reinigungsmaschinen oder bei den Versorgungsbatterien in Wohnmobilen oder Booten vor..

Tiefentladung

Entladungen von mehr als 80% der Nennkapazität werden bei Blei-Akkus als Tiefentladung bezeichnet. Ein zu starkes Entladen schadet dem Akku und verkürzt seine Lebensdauer. Hochwertige Verbrauchsgeräte beachten die Entladungsspannung und schalten rechtzeitig ab (Tiefentladeschutz). Die Tiefentladegrenze liegt z.B. bei einer Entladung von 9,6 V pro 12 V-Block oder 1,6 V pro Zelle (2 V).

Selbstentladung

Auch wenn kein Verbrauchsgerät angeschlossen ist, entladen sich Akkus im Laufe der Zeit selbst, hauptsächlich durch Nebenreaktionen im Akku. Wie stark sich der Akku selbst entlädt, hängt u.a. von der Umgebungstemperatur ab: je wärmer sie ist, desto höher die Selbstentladung. Daher wird die Lagerung von Akkus in kühlen Räumen und ein Erhaltungsladen bzw. gelegentliches Aufladen empfohlen.

Parallelschaltung/Reihenschaltung

So nennt man das Nebeneinanderschalten von Akkus, wobei sich eine höhere Kapazität (Ah) ergibt (jedoch keine höhere Gesamtspannung (Volt). Hinweis: Akkus verschiedenen Alters, verschiedener Kapazität, Nennspannung oder Hersteller dürfen nicht parallel geschaltet werden. Unterschiedliche Eigenschaften bzw. Innenwiderstände schaden den Akkus und dem angeschlossenen Verbrauchsgerät.

Ladeschlussspannung

Sie bezeichnet die Grenze, ab der die Aufladung gestoppt werden sollte. Ein zu starkes Aufladen schadet dem Akku und verkürzt seine Lebensdauer. Hochwertige Ladegeräte beachten die Ladeschlussspannung und schalten rechtzeitig ab.

Erhaltungsladung

Wenn Akkus nicht genutzt werden, verlieren sie durch Selbstentladung an Kapazität und können Schaden nehmen. Um dem entgegen zu wirken, kann der Vollladezustand durch Erhaltungsladung beibehalten werden. Dies kann z.B. durch vollautomatische Ladegeräte geschehen.

Elektrolyt

ist die Flüssigkeit, die sich in einer Batterie/einem Akku befindet, je nach Batterietyp eine Säure oder eine Lauge. Bei Blei-Akkus handelt es sich z.B. um verdünnte Schwefelsäure. Werden zwei unterschiedliche Metalle in diesem Elektrolyt getaucht, entsteht elektrische Spannung. Aufgrund dieser elektrochemischen Spannungsreihe funktionieren Batterien.

Ladegerät

Mittels eines Ladegerätes kann ein Akku wieder aufgeladen werden. Es gibt verschiedene Technologien und man sollte nur das für den jeweiligen Akku-Typ geeignete Ladegerät benutzen. Die meist verbreitete Lademethode für geschlossene Blei-Akkus ist die konstant Spannungsladung, bei der die angelegte Spannung unverändert bleibt und nicht abhängig ist vom Ladezustand der Batterie. Empfehlenswert für Blei-Akkus sind Ladegeräte mit IU-Kennlinie oder vollautomatische Ladegeräte, die den Ladezustand des Akkus berücksichtigen.

Recycling von Akkus

Der Gesetzgeber verpflichtet Verkaufsstellen von Batterien und Akkus, diese auch wieder zurück zu nehmen. Für Alt-Akkus gibt es nachhaltige Recycling Programme, die Fach- und Umweltgerechte Entsorgung der gebrauchten Akkus garantiert.

In ausgeklügelten Prozessen können diverse Rohstoffe, wie z.B. Blei, wieder gewonnen und verwendet werden.